Camper Küchen Ausbau
- Übersicht über diesen Guide -

Campervan Küche

Du möchtest dir eine schöne Küche im Bus einbauen? Hier findest du eine Reihe tolle Inspirationen und Informationen.


Eine kleine Küche im DIY Wohnmobil ist für viele ein Muss. Auch wenn auf z.B. auf Duschen oder aufwändige Bäder verzichtet wird, Spüle und Kocher hat doch jeder. Zumal eine „festinstallierte Kochgelegenheit“ auch für die Wohnmobil Zulassung erforderlich ist. In diesem Guide findest du gleich eine ganze Reihe tolle Inspirationen inklusive der technischen Details. Wir haben mit allen Selbstausbauern gesprochen und sie nach ihrer Meinung gefragt. Was ist gut gelungen und würden sie wieder so machen, aber auch was beim nächsten Ausbau anders gelöst wird. Auf diese Weise kannst du aus dem Vollen schöpfen und schon vor deinem Ausbau die für dich beste Wohnmobil-Küchenlösung finden.

5 + Camper-Küchen Ausbau-Ideen zum selber machen

 

1# Schmale Küche mit fertigen Holzboxen

Der Aufbau des Küchenblocks besteht aus 4-Kanthölzern und wurde mit dünnerem Sperrholz verkleidet. Statt aufwendigen Auszügen wurde auf einfache Holzkisten in unterschiedlichen Größen gesetzt. Frisch- sowie Abwasser wird in einfachen Kanistern gesammelt. Hinter der kleinen Spüle ist ein klappbarer Wasserhahn angebracht. Der darin verbaute Schalter aktiviert bei der Nutzung eine Tauchpumpe im Frischwasser-Kanister.

PRO: „Wir finden unsere flexible Kochlösung super. Über das (ausklappbare) Brett am Küchenblock können wir bei gutem Wetter in der offenen Schiebetür kochen. Auch die Tiefe unserer Spüle finden wir praktisch, da man darin auch richtig abwaschen kann“.
CONTRA: „Hm, in Sachen Kocher müssen wir noch Nachrüsten. Eine Platte ist doch manchmal zu wenig. Entweder nehmen wir einen doppelten Gaskocher, oder rüsten einfach mit einem zweiten Einflammen-Gaskocher nach.“
Wer hat´s gebaut? @on.vancation

 

2# Mehr Platz, mehr Kochspaß

Eine große Arbeitsfläche sollte es sein, haben sich Christian und Maren gedacht. Auch sie sind mit einem Grundkorpus aus einfachen 4-Kanthölzern gestartet. Anschließend wurde mit Restholz-Brettchen, die auf Sperrholzplatten geklebt worden sind verkleidet. Unterhalb der großen Küchenzeile gegenüber der Schiebetür ist viel Stauraum entstanden. Eine nur recht kleine Spüle schafft viel freie Fläche auf der Arbeitsplatte. Auf dieser kann zum Kochen ein mobiler 2-flammiger Kocher aufgebaut werden.

Der große Block im Eingang (mit Sitzkissen drauf) enthält eine Kühlbox.  Wer hat´s gebaut? @roadandboard

 

3# Über den Van verteilte Kochlandschaft

Der Grundaufbau aller Schränke besteht aus Paulownia Holz. Die Arbeitsplatten sind aus massiver Eiche. Die Ränder von Schubladen und Schranktüren (aus Pappelsperrholz) sind mit Leisten versehen, dessen Ränder mit einer Oberfräse abgerundet worden sind. Durch die Trennung von Herd (mit Gas-Backofen) und Spüle ist viel Platz zum vorbereiten und kochen. Wer hat´s gebaut? @Kmans_vanlife

 

4# Die kleine, praktische

Zum Zeitpunkt der Aufnahme war zumindest der grobe Aufbau abgeschlossen. Ein Korpus aus einfachen unbehandelten Fichten-Latten. Dieser mit Multiplexholz an der Front verkleidet. Die Arbeitsplatte ist im ersten Entwurf eine einfache OSB-Platte (musste schnell vor dem Urlaub fertig werden). Die Spüle ist mit gut 43cm Durchmesser (von IKEA) recht groß. Daneben ein zweiflammiger Gasherd verbaut. Er besitzt eine Sicherung (Gas aus wenn die Flamme ausgeht), ist aber nicht speziell für Vans vorgesehen und wird nur vor der Nutzung an die CampingGaz-Gasflasche angeschlossen. Wichtig: Damit die Gasflasche an den Herd angeschlossen werden kann, wird noch ein passender Druckminderer benötigt. Wer hat´s gebaut? Arne von @PassportDiary

 

5# Urgemütlich durch viel Holz

Auch bei dieser Küche wurde mit einem Grundgerüst aus einfachen Latten gearbeitet. Dazu gibt es Türen aus massivem Holz sowie einer ebenfalls massiven Arbeitsplatte. Besonderer Hingucker: Der Koch- und Spülenbereich kann aufgeklappt werden und ist mit kleinen Mosaikfliesen aufbereitet. So lässt sich der Arbeitsbereich nach dem Kochen schnell wieder „verstecken“. Tagsüber und während der Fahrt hat man viel freie Fläche. Wer hat´s gebaut? Paul von @PassportDiary

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